die musikalischen Gäste 2020

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Die Nowak

Regensburg

Vielseitigkeit - das steht als Überschrift über allem, was sie tut.

Mit der Band "indigo24" veröffentlichte sie ein hochgelobtes Indie-Album, als eine Hälfte des deutschsprachigen Duos "Cato Janko" produzierte sie tanzbaren Elektrosound, unter ihrem bürgerlichen Namen Rebekka Maier untermalt sie Feiern und Veranstaltungen verschiedenster Art und, und, und.

2017 fügte sie dann eine neue Facette hinzu: DIE NOWAK war geboren, eine Liedermacherin mit beeindruckender Stimme und nicht minder beeindruckenden Fähigkeiten am Piano. Und die schlug gleich richtig ein: Schnell gewann sie diverse Song Slams, wurde Zweite beim Deutschen Songcontest Troubadour und bekam den Rio-Reiser-Songpreis verliehen.

Was stets bleibt, ist die Abwechslung als Konstante. Auf der Bühne verpasst sie gerade noch einem Exfreund bissig verbale Ohrfeigen, ist "erfrischend exzentrisch" (Passauer Presse) und "femme fatale mit jazzig angehauchter Klavierbegleitung voll scharfer Kontraste" (Stuttgarter Nachrichten), und im nächsten Moment erinnert sie sich auf wunderschön berührende und sehnsuchtsvolle Weise an ihre Zeit auf der Insel Norderney. "Eine kleine Welt voller Leidenschaften" eben, wie es im Weidener "Neuen Tag" heißt - wie auch immer diese Leidenschaften ausfallen.

Mit diesem Variantenreichtum spielte sich DIE NOWAK unter anderem schon in das Vorprogramm so grundverschiedener Künstler wie Konstantin Wecker und der deutschen Indie-Band "Die höchste Eisenbahn".

Masha Potempa

Leipzig

Viel war sie schon unterwegs, die nunmehr in Leipzig gelandete Künstlerin, lebte unter anderem im Ruhrpott, am Niederrhein, in Spanien und der Stadt, der sie mit "Ach, Berlin" eine vielschichtige Hymne widmete, die wohl ihr bislang bekanntestes Werk wurde.

Unaufhörlich sammelt sie dabei Eindrücke und Gedanken, die sie in ihre poetischen, klugen, meist sanft melancholischen Texte packt. Dabei legt sie laut "Rheinischer Post" die Fähigkeit an den Tag, "das pralle Leben in zarten Farben zu malen". Dazwischen schmuggelt sie aber auch immer wieder "kleine Winke und Witze" (MOZ) in die Zeilen und erlaubt sich so manches Augenzwinkern beim Betrachten von Kleinigkeiten, in denen sich das Große widerspiegelt.

Die Liedpoetin ist langjähriges Mitglied der musikalischen SAGO-Akademie und wurde bereits mit Förderungen durch Kunststiftungen sowie einem Künstlerstipendium bedacht. Außerdem wurde sie für den Deutschen Nachwuchs-Chansonpreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Ihr aktuelles Programm trägt - nach alldem nur allzu passend - den Titel "Leinen los!" und stellt eine Einladung dar, sich von der charmanten Kapitänin feinfühlig durch die Wassermassen der Realität manövrieren zu lassen, während man die Nase in den Wind hält und tief einatmet.

Wer möchte dieser Einladung nicht allzu gerne folgen?

Tim Köhler

Breitengüßbach

Der Lokalmatador und Gastgeber der Veranstaltung, selbst schon als Liedermacher mit einigen renommierten Auszeichnungen wie der "Hoyschrecke" oder dem Rhein-Main-Liedermacherpreis bedacht, umrahmt den Auftritt seiner Gäste stets auch mit ein paar eigenen Liedern.

Mal solo, mal mit Begleitmusikern erzählt er am Klavier mit rauer Stimme Geschichten, die so persönlich sind, wie sie nur sein können, und doch so bildreich und mitfühlbar, dass sich jeder selbst darin wiederfinden kann. Gerne geht es bei ihm melancholisch zu, aber nie mutlos, wenn er in seinen Liedern Momentaufnahmen aus dem Zwischenmenschlichen, Gefühlslagen und Gemütszustände besingt.