die musikalischen Gäste 2019

*** Die Gäste für 2019 werden in Kürze hier vorgestellt; so lange gibt es diejenigen von 2018 nochmals zum Nachlesen. ***


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Bastian Bandt

Brandenburg

Seine Musik ist erdig, seine Stimme nimmt gefangen, und man muss aufpassen, dass man vor lauter Mitwippen bei der groovigen Gitarre nicht die vielschichtigen Texte verpasst.

Der aus Brandenburg stammende Liedermacher, der unter anderem auch als Komponist und Musiker für Theaterproduktionen fungiert, ist eigentlich noch zu jung, um zu den Alteingesessenen der Liedermacherszene zu gehören, und doch: Wer sich mit dem Genre beschäftigt, kommt an ihm nicht vorbei. Schon vor mehr als 20 Jahren sackte er den Brandenburger Liedermacherpreis ein; es folgten noch einige weitere renommierte Auszeichnungen, und zuletzt wurde seine neue CD "Alle Monde" von der Liederbestenliste zum Album des Monats gekürt.

Das Magazin "FRIZZ" bescheinigt ihm, zu denjenigen der "jungen Garde" zu zählen, die "die Fußstapfen eines Gerald Gundermann oder Wenzel" ausfüllen können, und die Mitteldeutsche Zeitung schwärmt von dem "kernigen, bescheidenen, aufrichtigen" Künstler, seiner "mehrbödigen Sprache" zwischen "Mut machender Melancholie" und "liebevoll-ironischen Geschichten über Land und Leute" mit einem Wort: "Wunderbar!".

Eva Sauter

Tübingen

Den Kontrast zum "alten Hasen" bildet beim Gipfeltreffen eine gerade steil aufsteigende junge Künstlerin aus Tübingen. Als Kind brachte sie sich selbst das Gitarrenspiel bei, Klavier lernte sie auch noch, begann dann, eigene Lieder zu schreiben, ging durch die prägende Schule der Straßenmusik und erklomm schließlich immer öfter Bühnen, auch als Poetry-Slammerin und Schauspielerin.

Eine höchst aktive junge Vollblutkünstlerin also, und dazu ein beeindruckendes Multitalent. Aber in allem, was sie tut, wirkt sie ein Stück weit erfrischend unbekümmert und einnehmend direkt, selbst dann, wenn sie in ihren Liedern unter oft anschmiegsamer Oberfläche sehr gedanken- und gefühlsreiche Botschaften verpackt, die hier und da auch etwas pieksen.

Im November 2016, im Alter von gerade einmal 19 Jahren, wurde sie erstmals ausgezeichnet, und zwar als Gewinnerin beim Bundeswettbewerb "Treffen junge Musik-Szene". Ein halbes Jahr später gewann sie den Nachwuchs-Songwriter-Preis der Popakademie in Mannheim, wo sie inzwischen auch studiert und als Frontfrau der Band "ok danke tschüss" fungiert.

Tim Köhler

Breitengüßbach

Der Lokalmatador und Gastgeber der Veranstaltung, selbst schon als Liedermacher mit einigen renommierten Auszeichnungen wie der "Hoyschrecke" oder dem Rhein-Main-Liedermacherpreis bedacht, umrahmt den Auftritt seiner Gäste stets auch mit ein paar eigenen Liedern.

Mal solo, mal mit Begleitmusikern erzählt er am Klavier mit rauer Stimme Geschichten, die so persönlich sind, wie sie nur sein können, und doch so bildreich und mitfühlbar, dass sich jeder selbst darin wiederfinden kann. Gerne geht es bei ihm melancholisch zu, aber nie mutlos, wenn er in seinen Liedern Momentaufnahmen aus dem Zwischenmenschlichen, Gefühlslagen und Gemütszustände besingt.